Zur heutigen sowie zukünftigen Erhaltung und Weitergabe der Techniken des Katayama-ryu iai- kenjutsu.

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Jirinden (31) Wird man zu hochmütig, entfernt man sich von der Welt.

Kōen ni haseba…segai no hito to naru (Heishū Jirinden, Vol. II, Iai hakkyoku hen)
・Wenn man zu erhaben und hochmütig wird, verliert man die Verbindung zur Welt.

 Die Wellen schlagen entsprechend der Gezeiten. Die Welle, die über eine Felsklippe brandet, sammelt sich in den Furchen des Felsens, kehrt nicht ins Meer zurück und wird zu totem Wasser. Wenn der Krieger nicht im Einklang mit den Normen der Gesellschaft handelt, wird niemand auf ihn hören. Auf komplizierte Weise über schwierige Dinge zu sprechen, ist wie das Wegwerfen eines Schatzes. Es ist wichtig, die eigene Fähigkeit zu erkennen und die Fähigkeit anderer einschätzen zu können, um danach entsprechend zu handeln.

 Wenn man die eigenen Fähigkeiten nicht versteht und sich zu erhaben und hochmütig verhält, wird man von der Gesellschaft verschmäht und letztendlich von ihr ausgeschlossen. Man kann andere nicht auf diese Weise anleiten. Etwas Hartes weich machen, etwas Bitteres süß – man muss so handeln, als würde man ein Kind erziehen. Wer nur hochtrabende Dinge sagt, ist einer, der sich selbst nicht gemeistert hat. Wenn man versucht, den Menschen in der Welt Dinge zu zeigen, die man nicht selbst erlernt hat, wird ihnen niemand glauben. Ein Meister handelt geschickt und der Situation entsprechend angemessen.
(Katayama-ryū no oshie / Iai hakkyoku hen
 (Präsentiert von Yuji Wada, Costantino Brandozzi, Rennis Buchner, Constantin von Richter)

 

 

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